Eine Puzzle-Geschichtsstunde
Mit den kälteren Wintertagen kommt wieder die Zeit, in der man nur noch ungern vor die Tür geht. In der warmen Stube geniesst man die Zeit für Gemeinsamkeit oder die kleinen Hobbies. Auch das Puzzeln betreibt man häufiger im Winter, wenn die Tage kürzer werden. Doch woher kommt das Puzzle überhaupt?
Ein umtriebiger Brite ist schuld, dass wir uns heute an zahlreichen Motiven erfreuen können. John Spilsbury, ein Kupferstecher und Kartenhändler, hat im Jahr 1766 eine Landkarte von Grossbritannien auf ein Holzbrett geklebt und es in die einzelnen Grafschaften zersägt. Er verkaufte sein Legespiel für schulische Zwecke. So konnten die Grafschaften im Nu erlernt und zusammengefügt werden. Eine Verzahnung der einzelnen Teile gab es damals aber noch nicht. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts begann die Massenproduktion von Puzzles. Bis dahin wurde alles in Handarbeit hergestellt. Man kann sich vorstellen, dass die Spiele davor ziemlich teuer waren. Erst mit einem deutlich kleineren Preis verbreitete sich das Puzzle unter allen Schichten der Bevölkerung und setzte zu einem richtigen Siegeszug an.
Noch heute ist das Prinzip gleich geblieben. Verschiedene Motive werden auf dicke Pappe gedruckt. Die einzelnen Teile lassen sich heute allerdings fest verzahnen und bleiben als Gesamtbild fix auf dem Tisch liegen. Und mit aussergewöhnlichen Motiven spielen wir auch immer bei carta.media. Neu sind die «Kalte Winternacht» mit der Kapelle Ahorn oder die «Silvesterchläuse». Beides sind Bauernmalerei-Motive von Theres Tobler. Wer es lieber realistischer mag, greift zur «Winterlandschaft» und erlebt den Hohen Kasten in verschneiter Landschaft und schöner Abendstimmung. So oder so eine schöne Beschäftigung für lange Winterabende.
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